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Drei Mal Podium beim iRacing official 24h Nürburgring

[Nürburg] - Was für ein Rennen, was für ein Ergebnis: beim zweiten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring welches iRacing ausgerichtet hat, landeten unsere #297 und #117 nach einem tollen Rennen jeweils auf Rang drei ihrer Klasse, während unser "Kleiner" wiedermal groß auftrumpfen konnte und den Vorjahressieg wiederholte. Damit ist unser Mazda aus drei 24-Stunden-Rennen (inkl. dem vom SRD veranstalteten) drei Mal als Sieger hervorgegangen! Großartig!

In Organge aufs Podium - das Willich!

Im grellen Porsche-Orange unseres Partners vom Porsche Zentrum Willich ging unser Porsche 911 GT3 Cup in das 24-stündige Ausdauerrennen und konnte gleich sein Potential zeigen: Tino, Phil und Cedrik gelang ein hervorragender dritter Platz ihrer Klasse und gar Gesamtrang sechs! Insbesondere unser Neuzugang Cedrik konnte dabei von Beginn an zeigen, wieso er für unser Team eine echte Verstärkung ist: Fehlerfrei, schnell und konstant spulte er die Runden in unserem Porsche ab und fügte sich hervorragend in unser Team ein. Aber fangen wir von Beginn an...

Zwar hat der Cup-Porsche im Vergleich zur GT3-Klasse eigentlich einen Performance-Nachteil, doch bereits im Vorfeld des Rennens zeigte sich, dass die schnellsten Porsche-Piloten auch schneller als so mancher GT3-Fahrer die rund 25 Kilometer lange Strecke umrunden konnten. Und so verlief auch die Startphase in das Rennen etwas turbulenter: Die Top 5 des Porsche-Feldes steckten gleich beim Start mitten im Geschehen des hinteren GT3-Feldes. Bereits in der ersten Kurve musste Startfahrer Phil somit gleich einen kleinen Treffer eines GT3s hinnehmen und konnte sich vom vierten Startplatz nicht verbessern. Hinter dem italienischen Team von WAVE Motorsport verlor er dann schnell den Kontakt zur Spitze von Pure Racging Team und Heusinkveld Core Motorsport.

Turbulenter Start: Mitten im GT3-Feld erforderte die Startphase von den Porsche-Piloten besondere Aufmerksamkeit

Unbeirrt: Konstant, sicher und unbeeindruckt von den zahlreichen Überrundungsmanövern spulte die #297 ihre Runden ab

Ohnehin waren die Fabelzeiten der beiden Führenden nicht in Reichweite unseres Trios und so lag der Fokus in den ersten Rennstunden darauf, Rang vier nach hinten zu festigen und das Duell gegen WAVE um Platz drei für sich zu gewinnen. Taktisch wechselte unsere #297 zwar nur alle drei Stints die Reifen, um wertvolle Standzeit beim Boxenstopp einzusparen, doch die Fahrerwechsel erfolgten alle zwei Stints. Dadurch musste immer wieder ein "frischer" Fahrer auf alten Reifen in seine Einsätze starten, was ein enormes Risiko bedeutete und daher eine schwierige Herausforderung darstellte. Dennoch konnten Phil, Tino und Cedrik nach vier Stunden Platz drei erobern und sich dort festsetzen. Durch die Überrrundungen sowie das insgesamt etwas umsichtigere Renntempo in dieser Phase gelang es dann auch den Rückstand von etwa einer Minute auf die beiden Führenden konstant zu halten. Mit Beginn der Nacht spulte unser 911er dann ruhig seine Runden ab und konnte dabei den Rückstand gleich halten, den Vorsprung auf Rang vier jedoch weiter ausbauen. Zwei kleinere Fahrfehler in der Nacht zogen kleinere Reparaturen nach sich und vergrößerten zudem den Rückstand auf die Spitze.

Nach gut 20 Rennstunden war dann bereits sehr klar, dass nach vorne wohl nur etwas gehen würde, wenn sich die beiden Siegaspiranten noch Fehler erlauben würden. Doch trotz dem unentschiedenen Kampf um den Sieg, unterliefen ihnen schlicht keine; Ausdruck der hohen Qualität der Konkurrenz. Den Sieg sicherte sich schlussendlich Core Motorsport, vor PRT. Dahinter jedoch war Rennsport Online best of the rest und fuhr einen tollen dritten Rang ein.

Makellos trotz Schönheisfehler: Auch zwei kleinere Fahrfehler und einige Beulen am Fahrzeug, konnten das Trio nicht aufhalten

Podium: Souverän fuhren Phil, Tino und Neuzugang Cedrik gegen die starke Konkurrenz auf Rang drei in der Klasse und Rang sechs gesamt

Titelverteidigung: Rennsport Online bleibt das Mazda-Team überhaupt

Selbstverständlich zählte unser Mazda MX5 mit der #397 nach seinem Vorjahrestriumph zum engen Favoritenkreis um den Sieg. Selbstverständlich ist es aber auch, dass zu einem 24-Stunden-Rennen neben der notwendigen Pace auch das viel zitierte Rennglück gehört. Durch die geringen Einstellmöglichkeiten, das extrem ausgeglichene Fahrerfeld sowie die starken Windschatteneffekte dieses Fahrzeugs, entwickelte sich auch in diesem Rennen wieder ein packendes und enges Renngeschehen. Gleich sechs Fahrzeuge konnten sich in den ersten Rennminuten vom Rest des Feldes absetzen. Gemeinsam mit Crown Racing, Glacier Racing, Team Potato und GSRC Turn2 Motorsport war auch der RSO-Mazda von Beginn an vorne mit dabei.

Enges Racing: Gewohnt packend und mit zahlreichen Positionswechseln verlief die Startphase in der Mazda-Klasse

Karten auf den Tisch: Mit all ihrer Routine, Erfahrung und Rennpace konnte das Fahrerquartett durch die Nacht hindurch die Klassenführung erobern

Vom dritten Rang in das Rennen gestartet, fiel die #397 zunächst auf Rang vier zurück und hielt sich auf dieser Position, um sich die Windschattenspiele der Führenden aus der besten Perspektive anzusehen. Die munteren Positionswechsel, erreichten alle zehn Minuten einen neuen Höhepunkt auf der Döttinger Höhe und bescherten so den Zuschauern abermals das beste und spannendste Racing aller vier Klassen auf der Strecke. Erst mit Beginn der Überrundungen durch die schnelleren drei Fahrzeugklassen entstanden kleinere Abstände zwischen den führenden Mazdas und läuteten die nächste Rennphase ein. Von nun an, ging es vor allem darum, konstant und ohne Zwischenfälle mit schnelleren Fahrzeugen die Runden abzuspulen, um die Fehler der Konkurrenz nutzen zu können. Gut, dass gerade hier die Stärken von Tobi, Alex, Elmar und Patrick liegen!

Während die Konkurrenz, wie beispielsweise Glacier Racing, in heftige Rennunfälle verwickelt wurde und aus dem Rennen um den Sieg ausschied, konnten sich Rennsport Online und Team Potato von ihren Verfolgern absetzen. Zwar blieb auch die #397 nicht von Feindkontakt verschont, konnte jedoch schwerere Folgen vermeiden und hielt sich tampfer auf Rang zwei. Der zwischenzeitliche Rückstand von über einer Minute konnte bis nach etwa zehn Rennstunden wieder zugefahren werden und schließlich übernahm die #397 erstmals die Klassenführung, als auch Team Potato kleinere Schwierigkeiten durchlebte. Gerade als die Nacht angebrochen war und Konzentration und Aufmerksamkeit zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren wurden, dann der Schreckmoment: kurz vor dem Streckenabschnitt Pflanzgarten II stach ein schnellerer GT3 in eine nicht existierende Lücke um zu überrunden und traf unseren kleinen Renner links hinten am Heck. Der Kontakt resultierte in einem Dreher samt leichtem Einschlag in die Streckenbegrenzung. Der entstandene Schaden konnte zwar halbwegs repariert werden, doch fast drei Minuten Zeitverlust bedeuteten auch, dass die Führung eingebüßt war.

Das Fahrerquartett ließ sich jedoch durch diesen Rückstand nicht beirren und holte durch die Nacht hindurch wieder wertvolle Sekunden auf: pünktlich zum Sonntagsfrühstück waren dann der Kontakt zu Team Potato wieder hergestellt und der Kampf um den Sieg neu entflammt. Die Rennentscheidung erfolgte rund vier Stunden vor dem Rennende, als Team Potato infolge eines Überrundungsmanövers ein Fahrfehler unterlief, der mit einem heftigen Einschlag in die Bande quittiert wurde sowie fast 15 Minuten Reparturpause. Fortan umrundeten unsere Jungs mit dem geringstmöglichen Risiko den Kurs und sicherte sich nach 24 Stunden erneut den Klassensieg bei den Mazdas. Nach dieser fulminanten Fahrt sind Tobi, Alex, Patrick und Elmar endgültig unsterblich in die RSO-Teamhistorie eingegangen und wiederholen unseren größten Teamerfolg - WAS! FÜR! EINE! LEISTUNG!

Titelverteidigung perfekt: Nach einer großartigen Fahrt gelang der #397 die Wiederholung des Vorjahreserfolgs - Herzlichen Glückwunsch!

Gut gekämpft kleiner Löwe: Dominante Pace wird nicht belohnt

Da anders als in der VLN-Endurance die Startplätze im Topsplit nicht durch die Qualifyingzeit sondern über das iRating der Fahrerbesetzung vergeben wurden, landete unser Audi RSO8 LMS GT3 - wie schon im Vorjahr - nur im zweiten Split. Wie gut die Qualifyingzeit von Nils war, zeigte sich, als wir damit - ebenfalls wie im Vorjahr - von der Poleposition das Rennen anführten. Die Vorzeichen waren also sehr positiv und vom Start weg konnten Thomas, Manuel und Nils zeigen, dass sie nicht nur gewillt waren sondern auch alle Trümpfe in der Hand hielten, den Vorjahressieg zu wiederholen.

Dominanz pur: vom Start weg behauptete die #117 ihre Führung und setzte sich in der Folge unwiederstehlich von der Konkurrenz ab

Als gäbe es die starke Konkurrenz von GTL VRT, PRL, Revolution Racing oder German Simracing gar nicht, setzte sich Thomas vom Start weg ab. Nach drei Runden betrug der Vorsprung auf die Konkurrenz bereits zehn Sekunden, nach zwei Rennstunden war es bereits eine Minute. Als nach vier Rennstunden der Vorsprung bereits auf über drei Minuten gestiegen war und das Trio das Rennen nach Belieben dominierte, wurde es plötzlich doch wieder spannend: in Folge eines Serverproblems verloren fast die Hälfte aller Teams die Verbindung zum Server, was lange Towing-Zeiten erzeugte und unsere #117 weit zurück warf. Zwar waren auch die zweit- und drittplatzierten GT3 von diesem Serverproblem betroffen, doch die führenden Cup-Porsche konnten regulär weiterfahren und führten plötzlich das Rennen auch insgesamt an. Angespornt durch diesen Rückschlag brannten Manuel, Nils und Thomas dann ein echtes Feuerwerk an Rundenzeiten ab und eroberten die Gesamtführung zurück und konnten sogar den Vorsprung auf den nächsten GT3 auf eine ganze Runde erhöhen. Gerade als abermals die Kontrolle zurück zu sein schien, erlitt der strahlend blaue Audi im Design des Audi Zentrums Krefeld der Tölke + Fischer Gruppe dann jedoch den nächsten Rückschlag.

Ein verunfallter GT3-Kontrahent wendete im schnellen Streckenabschnitt Pflanzgarten II mitten auf der Fahrbahn und überraschte Thomas, der trotz starkem Bremsmanöver einen Unfall nicht mehr vermeiden konnte. Fast zehn Minuten Reparaturzeit waren die Folge und damit auch der Verlust der Gesamt- und Klassenführung. Bei einsetzenden Müdigkeitserscheinungen in der Nacht machte dann ein Fahrfehler die erneute Aufholjagt zu Nichte und erforderte weitere 13 Minuten Reparatur. Mit einem nachhaltig beschädigten Fahrzeug fand sie die #117 in den Morgenstunden plötzlich nur noch auf Klassenrang fünf wieder, war jedoch aufgrund der hervorragenden Pace bis dato, noch in Schlagdistanz zur Konkurrenz. Die fast sechs Minuten Rückstand auf die Klassenführenden konnte das Fahrertrio durch einige tolle Morgenstints auf knapp eine Minute verkürzen. Phasenweise umrundete die #117 die legendäre Nordschleife zehn Sekunden schneller als die gesamte Konkurrenz. Die Rückeroberung von Rang zwei war die Folge sowie eine Chance auf den Sieg - wohlgemerkt der Klasse, da SimRC.de in ihrem Porsche ein fehlerloses Rennen fuhren und dadurch auch von unseren Fehlern profitierte.

Aufholjagt: Trotz mehrmaliger Rückschläge setzte die #117 immer wieder zur Aufholjagt an und belohnte sich mit einem packenden Finish...

...das leider nicht erfolgreich endete: Rang drei ist unterm Strich jedoch dennoch ein versöhnliches Ende für unseren Audi.

Mit einer alles-oder-nichts-Fahrt begann der RSO-Audi dann die Jagt auf den Sieg, bei noch eineinhalb Reststunden: Trotz demoliertem Fahrzeug konnte die #117 stetig aufholen, jedoch nicht um die benötigten fünf Sekunden pro Runde, sondern lediglich um ein bis zwei Sekunden. Mit dem Ablaufen der Rennzeit wurde es dann immer klarer, dass der Sieg aus eigener Kraft nicht mehr möglich sein würde. Dennoch kämpfte das Team tapfer weiter, um wenigstens den Druck auf die Führenden aufrecht erhalten zu können. Doch die Hatz, weit über dem Limit des Fahrzeugs, forderte rund zwei Runden vor Rennende ihr Opfer: Ausgangs dem Karussell drehte sich der GT3-Bolide und bliebt so unglücklich auf einem Kerb hängen, dass er seine Fahrt nicht ohne Fremde Hilfe fortsetzen konnte. Als dann nach vierminütiger Towing-Zeit plötzlich sogar Rang zwei wackelte, unterlief der #117 gar ein weiterer Fahrfehler, wodurch es am Ende nur zu Rang drei reichte.

Dreimal Podium: Rennsport Online ist auf der Nordschleife zu Hause

Nach den beiden Siegen im Vorjahr stehen 2017 erneut ein Klassensieg im Mazda sowie zwei weitere dritte Plätze für Rennsport Online zu Buche. Welche Leistung die gesamte Truppe auf der Nordschleife erbringen kann, haben sie somit abermals beweisen können. Auf der anspruchsvollen Rennstrecke in der Eifel, gelingen in fast schon unheimlicher Regelmäßigkeit großartige Rennen mit ebensolchen Ergebnissen. Gegen die internationale Spitze kann sich Rennsport Online damit erneut behaupten und auszeichnen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Leistungen nun auch in den stärkeren Fahrzeugklassen sowie auf anderen Strecken wiederholt werden können, oder ob einzig die Nordschleife unser bester Verbündeter bleibt.

#goRSO

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