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Rückblick auf die Sommersaison der RSA

Zugegeben es ist schon eine Weile her, dass die Sommersaison der RSA ihr Finale hatte, aber wir erinnern uns immer wieder gern daran, da es wieder einmal eine sehr erfolgreiche Saison für die Assetto Corsa Abteilung von RSO war. Unser Fahrer Tom Böhlig hatte bis zum letzten Lauf sogar die Chance auf den Meisterschaftssieg. Dennis Erner sicherte sich jedoch erneut den Titel vor Tom. Von Enttäuschung war dennoch nichts zu spüren, denn zusammen mit Stephan Schweers konnte man den Team-Titel ganz souverän einfahren. Glückwunsch!

Stephan Schweers hat sich auch noch einmal die Mühe gemacht, auch die zweite Saisonhälfte kurz Revue passieren zu lassen:

Imola: Lauf 11/12:
In Imola fuhr Hendrik Sarwas endlich seinen ersten Sieg ein und war damit in der Tabelle wieder bei der Musik. Wer keine Fehler macht wird auch belohnt und Hendrik konnte das hier am besten Umsetzen. Tom und Stephan konnten jeweils mit einem Podium die Richtung nach vorne einhalten und für RSO 2 den Abstand in der Teamwertung auf das Peakline-Motorsport-Team weiter ausbauen.
Mills Metro Park Läufe 13/14:
Eine Strecke, welche sehr trickreich angelegt ist und für einige fahrerische Herausforderungen sorgen sollte. Da die Buckel hier nur so gesäat waren und die Set-Up-Abstimmung eine gelungene Mischung aus Highspeed und Downforce verlangte, hatten unsere Fahrer schon im Vorfeld mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mit Teamarbeit konnte man aber ein konkurrenzfähiges Auto an den Start bringen. Für Hendrik lief es nicht optimal und durch eine ungewollte Boxendurchfahrt gab es sogar einen Buller in Lauf 1. Stephan konnte zumindest zwei Top-Ten-Ergbnisse für sich verbuchen und somit weitere wichtige Punkte fürs Team einfahren. Tom hingegen konnte in Lauf 1 das notwenige Quentchen Glück erzwingen und so nach einer enttäuschenden Quali von P13 noch auf den Rang 5 vorfahren. In Lauf 2 ging es für Tom dann bis vor auf P4 und so blieb er in Schlagdistanz zum Führenden der Gesamtwertung Dennis Erner (6 Punkte Rückstand).

Riverside: Lauf 15/16
Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, die durch eine mutige Schlusskurve zielgenaues Fahren erfordert. Tom musste auf seinen Teamkollegen urlaubsbedingt verzichten, machte aber auch allein genügend Punkte für die Teamwertung. Leider stand Dennis Erner am Ende aber wieder vor ihm. Hendrik lag die Strecke dieses mal so gar nicht und die vielen Fights im Mittelfeld wurden hart geführt weshalb es nur zu einem 11. Platz reichte. Dafür griff der familiengestresste Goebs Goebel mal wieder ins Geschehen ein. Von Qualiplatz 14 ging es in Lauf 1 vor bis auf P7, leider brachte ihm der damit verbundene dritte Startplatz Rennen 2 kein Glück. Aufgrund von Problemen bei der Startprozedure und dem damit angesetzten fliegenden Start war das Rennen nach Turn 2 mit einem Totalschaden schon beendet.

Donington: Lauf 17/18
Tom unterstrich auch hier erneut seine Klasse. Mit P3 und P2 fuhr er wieder wertvolle Punkte für sich und sein Teamkonto ein. Dabei gab es sehenswerte Zweikämpfe mit Silvio Striegler vom Team Peakline-Motorsports. Stephan Schweers fuhr in Lauf 1 auf einen guten 6. Platz und hätte er im zweiten Lauf nicht unglücklicher Weise einen Gegner in die Wiese befördert, so das Dennis Erner dadurch wichtige Plätze erbte, hätte Tom in der Gesamtwertung weiter aufschliessen können. Somit war die Stimmung trotz Doppelpodium der Beiden in Lauf 2, am Ende etwas getrübt.

Tor Posznan: Lauf 19/20
Im Quali konnten sich die drei verbliebenen RSO’ler in den Top-4 festbeißen und lieferten anschließend ein denkwürdiges Rennen ab. Aufgrund harten Team-Trainings und vielen Testrunden konnte die schwierige Strecke wirklich bis in alle Winkel gelernt sowie ein gutes Setup erarbeitet werden. Dies sollte sich auszahlen und Tom, Hendrik und Stephan konnten mit einem Triple-Podium die Rennen beenden. Eindeutig das Highlight der gesamten Saison.

Finale – Nürburgring, Nachholrennen
Tom’s letzte Chance doch noch den Meistertitel einzufahren. Die Strecke lag dem Lotus Evora und Tom wurde vorab schon mal Trainingsmeister mit unglaublichen 223 Runden. Doch gegen Dennis Erner war im ersten Rennen nichts auszurichten. Tom musste sich trotz der Vorbereitung mit Platz 2 zufrieden geben. Hendrik ließ sein Können erneut aufblitzen und fuhr auf einen fantastischen vierten Platz. Der zweite Lauf war somit entscheidend, denn wenn Tom hier gewänne und Dennis nur auf P8 ins Ziel käme … hätte, wenn und aber…. Kurzum, es kam leider anders. Wie schon im ersten Lauf holte sich Dennis auch diese mal den Sieg und Tom fuhr erneut nur auf P2. Daran konnten auch die beiden anderen RSO Fahrer Jörg und Hendrik nichts ändern. Für sie gab es dennoch einen zufriedenstellenden Saisonabschluss mit P4 (Jörg) und P5 (Hendrik) und einem 6. Platz in der Teamwertung.

Die gesamte Saison zeichnete sich durch einen großartigen Zusammenhalt im Team aus. Jeder fuhr Trainings und der wichtige Austausch zur Erstellung der Setups waren der Schlüssel zum Erfolg! Die Gemeinschaft von RSO konnte damit wieder einmal zeigen, dass das Team super zusammensteht und sich dadurch die Erfolge einstellen. Wir bedanken uns bei RSA für die tolle Saison.

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