RSA Wintersaison

Halbzeit in der RSA Wintersaison 2017/2018

Stephan Jahn Allgemein, Assetto Corsa

RSO-Fahrer Tom Böhlig nimmt derzeit an der Wintersaison der Raceday Speed Association teil. Die Meisterschaft besteht aus 12 Rennabenden mit je 2 Rennen á 30 Minuten, in denen mit dem Audi TT Cup Rad an Rad um Platzierungen gekämpft wird. In der abgelaufenen Sommersaison konnte er in der Einzelwertung den Vizetitel einfahren und in der Teamwertung gemeinsam mit Stephan Schweers den Titel gewinnen. Im Winter ist Tom größtenteils auf sich allein gestellt, denn die üblichen Teamkollegen schaffen es leider nur sporadisch an den Rennen teilzunehmen. Wie er sich an den ersten sechs Rennabenden geschlagen hat und wie es zur Meisterschaftshalbzeit steht, lest ihr hier in Tom´s Zusammenfassung:

 

TT Cup RSA Einsatzfahrzeug: Der Audi TT Cup
Packende Kämpfe sind im TT Cup garantiert

 

Lauf 1 / Hockenheimring:
In der Qualy konnte Tom direkt zeigen, dass ihm der Audi TT Cup liegt – schließlich wurde er damit schon einmal Meister in einer anderen Serie – und sicherte sich die Pole Position. Im Rennen kam er zwar als Zweiter über die Ziellinie aber bekam noch nachträglich den Sieg zugesprochen, da es ein paar Strafen wegen Cuttens gegen seine Mitstreiter gab. Im zweiten Lauf starten die Top10 in umgekehrter Reihenfolge. Tom konnte sich trotzdem er einmal halb gedreht wurde am Ende auf Platz 3 nach vorne arbeiten.

Lauf 2 / Okayama:
Auf der unbekannten Strecke tat sich Tom im Qualy sichtlich schwer, nur P7. In Rennen 1 gab es einen erneut einen Zwischenfall mit einem Kontrahenten, allerdings fehlte auch hier noch der Speed und es reichte nur zu Platz 9. Von Platz 2 gestartet konnte Tom aber neue Kraft schöpfen und diesen bis ins Ziel halten. An diesem Tag startete auch Mathias Rudolph in die Meisterschaft, mit Pole, 2 Siegen und schnellsten Rennrunden in beiden Rennen. Er war von da an der klare Favorit auf die Meisterschaft.

Lauf 3 / Red Bull Ring:
Im Training lief es noch relativ gut. Aber die 35 zusätzlichen Kilo Erfolgsgewicht lagen Tom schwer im Magen. Im Qualy fand er keinen Rhythmus und landete abgeschlagen auf Platz 13. Mit Platz 9 im ersten Rennen konnte noch etwas Schadensbegrenzung betrieben werden. Von Platz 2 gestartet in Lauf 2 gab es direkt in T1 einen Kontakt und Tom fiel weit zurück. Die Aufholjagd endete dann auf Platz 8. Ein schwarzer Tag für Tom und Mathias Rudolph übernahm noch dazu die Tabellenspitze von Tom.

Lauf 4 / Norisring:
Eine Strecke die Tom mag. Es sollte wieder einmal nach vorne gehen. Das Qualy war eng wie nie. 15 Fahrer innerhalb einer Sekunde. Für Tom sprang Rang 4 heraus. Wie erwartet war es ein enges und hart umkämpftes Rennen. Am Ende kamen der Sieger Stefan Hauenstein, Dominic Smol (P2) und Tom Böhlig auf P3 innerhalb 0,7 Sekunden über die Ziellinie in Rennen 1. Das versprach Spannung für die gedrehte Startaufstellung. Da im zweiten Rennen ein Boxenstop Pflicht ist, nutzte Tom die freie Fahrt vor ihm und konnte so einige Gegner an der Box überholen. Am Ende stand er ganz oben auf dem Podest.
An diesem Tag war auch Jörg Goebel mit am Start. Allerdings war es für ihn schwer ohne Training in diesem schnellen Feld zu bestehen. Für ihn reichte es nur zu den Plätzen 18 und 16.

Lauf 5 / Zandvoort:
In der Qualy fuhr Tom der Spitze 1,5 bis 2 Sekunden hinterher. Die Fehlersuche ergab, dass sein Gaspedal nicht zu 100% vom Spiel angenommen wurde. Ein Neustart vor Rennen 1 war nicht schnell genug abgeschlossen und so musste Tom dem Feld aus der Box hinterher fahren. Als er an den Top10 dran war, kam es zu einer Kollision, welche Tom wieder weit zurück warf. Am Ende reichte es nur zu Platz 12. In Lauf 2 ging es für Tom gut nach vorn. Auf Platz 6 liegend verbremste er sich in der vorletzten Runde und musste noch 3 Konkurrenten durchlassen. Damit war es das schlechteste Saisonresultat bis hier hin.
Stephan Schweers fand an diesem Tag den Weg zur RSA und zeigte allen, dass er es auch ohne viel Training kann. Mit Platz 3 und 5 erreichte wenigstens er ein super Ergebnis für Rennsport Online.

Lauf 6 / Adelaide:
Auf dem engen Stadtkurs waren vor allem Konstanz und eine fehlerfreie Fahrt gefragt. Jeder Verbremser würde zu einem Kontakt mit der Leitplanke führen. Im Qualy landete Tom auf Platz 3 hinter Rudolph und dessen Teamkollegen Gripp. In Rennen 1 fuhr Gripp dann von Runde 1 an Kampflinie und 2 Sekunden langsamer um Rudolph einen Vorsprung zu verschaffen. Tom tat sich schwer vorbei zu kommen da es keine Lücken gab. Als er auf der Gegengeraden endlich auf der Außenbahn daneben fahren konnte kam es beim Anbremsen zur Kollision. Tom verlor viele Meter und Gripp wurde plötzlich schneller. Tom konnte sich aber wieder herankämpfen und fuhr auch die schnellste Rennrunde. Nachdem Rudolph einen Dreher hatte waren alle drei wieder hintereinander vereint. Und wieder blockte Gripp. Aber Tom behielt die Nerven und zog schlussendlich auf Platz 2. Im zweiten Lauf hing Tom etwas im Verkehr fest. Ein früher Boxenstop war aber nicht möglich da diese Taktik von der Konkurrenz genutzt wurde. Also wieder ein später Stop. Das sollte sich auszahlen. Trotz eines leichten Mauerkontakts reichte es für Platz 4.

 

Zwischenstand Meisterschaft nach 12 von 24 Rennen:

Einzelwertung:
1. Mathias Rudolph – 115 Punkte
2. Denny Volkert – 101 Punkte
3. Tom Böhlig – 99 Punkte

Teamwertung: (Tom allein, alle anderen zu zweit):
1. Assettocorsa-racing.de – 164 Punkte
2. Suicide Racing – 164 Punkte
3. Flat Out – 160 Punkte
4. Team RSO – 99 Punkte